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ZauberSalon am 14. Juni 2011:
Premieren
! - Premieren ? - Premieren ! 
Die erste Premiere des Abends sollte
eigentlich bereits mit Belonso in der Close-Up-Lounge erfolgen, doch
diese Premiere wurde spontan auf den September verschoben. So
informierte nun Kalu, der nicht ausgelastete Lehrer mit den vielen
Nebenjobs, in der Close-Up Lounge die Zuschauer unter anderem mit
Hinweisen zu falschen 5,- € Scheinen als Falschgeldexperte. Als
Reiseexperte informierte er über ein Städtereisen-Sonderangebot
nach Rom und sonderbare Reisegefährten bei einer Wüstenschiffsreise
durch die Sahara.

Der Moderator Sebastian von Schrammen
verzichtete als Premiere zum ersten Mal auf seine frag- und
diskussionswürdigen Tricks, die er sonst bei seinen Moderationen
zeigt. Einen „Trick“ konnter er sich aber dann doch nicht
verkneifen. Die vier Künstler des Abends kündigte er aber dann doch
in seiner bekannten „zurückhaltenden, charmanten und
sympathischen“ Art an.
Marc Aurel, der „römische Kaiser und
Philosoph“ unter den Zauberern entführte uns in der ersten echten
Premiere auf einer Bühne in die Welt der Philosophie. Zu der Frage
„Was ist Realität, was ist ein Traum?“ bot er uns
Erklärungsmöglichkeiten an, indem er einen 10,- € Schein zuerst
schweben ließ und anschließend dem Zuschauer völlig normal
zurückgab. Danach hielt er die Zeit an, um unbemerkt ein Ei in und
aus einem Beutel wandern zu lassen. Jenseits der Realität zeigte
Marc im Anschluss, wie eine frei gewählte Karte aus einem
Kartenspiel mit Hilfe der Energie einer Zuschauerin aufsteigen kann
und in einer Traumzeit zerrissene Fäden wieder zusammenwachsen
können.

Nach der ersten Pause überzeugte die
erst 13jährige Gauklerin Simone aus Bielefeld in der zweiten echten
Premiere im Zaubersalon mit dem magischen Zusammenspiel zwischen ihr
und dem Flaschengeist Fredericus. Dieser Geist
wählt auf eigene Art Zuschauer zum Mitmachen aus, schreibt Zeichen
auf eine Tafel, erscheint und tanzt unter einem Tuch über seiner
„Wohnungsflasche“, in der er sich anschließend wieder zur Ruhe
begibt. Die Zuschauer dankten Simone mit einem langen Applaus.
Unvermittelt danach erschien völlig
überraschend als Premiere der Agent W. Er wurde ausgeschickt, um
Rekruten für die ESP-Spezialeinheit zu finden, um der mentalen
Beeinflussung von politischen und wirtschaftlichen
Entscheidungsträgern durch ausländische Agenten entgegen zu wirken.
In verschiedenen Experimenten fand er geeignete Rekruten im Publikum,
die z.B. in der Lage waren, ohne technische Hilfsmittel miteinander
zu kommunizieren und Farben und Formen nur mental einer anderen
Person mitzuteilen. Erschwert wird mir dieser Bericht durch
die Tatsache, dass mir Agent W. persönlich mit schwerwiegenden
Konsequenzen, z.B. Entfernung aus dem Schuldienst, gedroht hat, wenn
ich über seinen Auftritt berichte. Ich vertraue also darauf, nach
diesem Bericht endlich aus dem Schuldienst entfernt zu werden. Agent
W. enttäuschen Sie nicht mein Vertrauen!
Nach der zweiten Pause, trat als
letzter Künstler Cody Stone auf, dem kurz vor dem Auftritt in Linden
das Auto aufgebrochen und alle Requisiten gestohlen wurden. Er sagte
den Auftritt im Zaubersalon aber nicht ab, sondern erklärte sich
spontan bereit, als Premiere mit von Zuschauern ausgeliehenen
Gegenständen oder Kleidungsstücken zu zaubern. So war er in der Lage, aus der leeren
Jacke eines Zuschauers eine gefüllte Flasche erscheinen zu lassen,
die der Zuschauer auch behalten durfte. Aus mehreren gut
durchgekauten Kaugummis formte er einen weißen Ball, der sich dann
vermehrte. Die weißen Bälle vollführten dann in den Händen von
Cody ein sehr unterhaltsames Ballballett und sorgten für begeisterte
Zuschauer. Zum Abschluss seines Acts lieh sich Cody einen sehr
auffälligen Ring eines Zuschauers aus, der auf völlig unerklärliche
Art und Weise aus seinen Händen verschwand, um dann an seinem
Schlüsselbund aufzutauchen.
So ging ein gelungener
ZauberSalon-Abend trotz oder gerade wegen der vielen Premieren
erfolgreich zu Ende. Gruß, Kalu. P.S.: Der
nächste ZauberSalon ist am 12. Juli im Béi Chéz Heinz. Dann wieder
mit einem Close-Up-Special, bei dem Ihr den Künstlern direkt auf die
Finger sehen könnt. Vormerken!


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