zurück |
ZauberSalon am 08. November 2011:
![]() ![]() Act 1: Die Close-Up-Lounge begann mit den M&Ms. Dahinter verbargen sich Marc und Manus, die den faszinierten Zuschauern eine Close-up Show boten, die bunt war und einen guten Geschmack erkennen ließ, wie man es von m&ms erwartet hatte. Marc ließ eine roten Ball auf einer Holzkelle erscheinen und zeigte dann dessen überraschende Wanderung von seiner Hand in die einer Zuschauerin. Danach bewies er seine Fingerfertigkeit, indem er einen Joker in eine Herz Dame und ein Kartenspiel in einen Plexiglasblock verwandelte. ![]() Manus (lateinisch: die Hand Wuppertals) erzählte mit einem Kartenspiel die Geschichte von Filou, der für einen Millionär verschiedene Personengruppen für eine Veranstaltung heranschaffen soll. Obwohl Manus das Kartenspiel ständig mischte, war er immer wieder in der Lage, verschiedenste Kartengruppen wie z.B. vier Buben oder vier Asse abzulegen, bis das gesamte Kartenspiel auf dem Tisch verteilt war. Die beiden M&Ms wurden von den Zuschauern mit einem kräftigen Applaus verabschiedet. Act 2: Die Bühnenshow wurde von Gunter Glaser moderiert, dem Zahnarzt aus Wuppertal, der an diesem Abend völlig ohne örtliche Betäubung die Lachnerven freilegen konnte, indem er mit Riesenkarten den Aufmerksamkeitspegel des Publikums testete. Doch wie es sich für einen richtigen Zahnarzt gehört, der von der Hand in den Mund lebt, benötigte er eine Assistentin, um deren Ring verschwinden und aus der kleinsten von sieben ineinander steckenden Schachteln erscheinen zu lassen. Um als chirurgisch tätiger Zahnarzt nicht als Aufschneider zu erscheinen, kündigte er ein Experiment mit zwei Assistenten an, das auch hätte schief gehen können. Er ließ sich dabei von zwei starken Zuschauern Beine und Arme mit mehreren Seilknoten fesseln und mit einer Jacke bedecken. Er war dann aber dennoch in der Lage, mit der linken oder echten Hand unter der Jacke hervorzukommen, um den Assistenten damit zusätzliche Anweisungen zu geben, bis er sich mit beiden Händen und Beinen vom Seil befreite. ![]() Act 3: Als erster Act des Abends erschien Marc Weide auf der Bühne, der charmant, zerstreut wirkende Abiturient, den etliche Zuschauer schon in der Close-up Lounge zu schätzen gelernt hatten, eroberte mit seiner Art der Präsentation sofort die Sympathie der männlichen aber vor allem der weiblichen Zuschauer, da er durchblicken ließ, dass er z. Z. solo sei. Neben dem Erscheinen und Verschwinden von kleinen und großen Colaflaschen, zeigte er ein Kartenkunststück mit Biss, bei dem sich eine Karte, die eine Zuschauerin mit den Zähnen festhielt, überraschend in eine andere verwandelte. Zum Abschluss ließ Marc einen verschwundenen Geldschein in einer Orange erscheinen. Wir Hannoveraner drücken ihm alle verfügbaren Daumen, dass sein Wunsch, Profizauberer zu werden, in Erfüllung gehen möge, denn dann können wir sagen, wir haben Marc 2011 im Zaubersalon gesehen, als er noch ohne Bodyguards auftreten konnte. ![]() Act 4: Als zweiter Act des Abends erschien Attila, die lebende Festplatte mit Blindenbrille und -stock auf der Bühne. Attila besitzt, wie Gunter Glaser später erklärte, nur 3 bis 4% Sehfähigkeit, so dass er sich stärker auf sein Gedächtnis verlassen muss, um sich in seiner häuslichen Umgebung sicher zu bewegen. Nachdem er einer Zuschauerin ein nur gedachtes Wort vorhersagte, bewies Attila seine Fähigkeit als lebende Festplatte. Er war in der Lage, 30 von den Zuschauern genannte und auf einem Clipboard notierte Begriffe, die er natürlich nicht sehen konnte, zu memorieren. Danach gab er diese Begriffe sowohl in der richtigen Reihenfolge vorwärts als auch rückwärts wieder. Auf Zuruf einer Zahl nannte er den zugehörigen Begriff oder zum Begriff die passende Zahl. Sollte ihre Festplatte einmal defekt sein, speichern sie ihre Daten besser in Attilas Gehirn, das kann nicht abstürzen. Die super Gedächtnisleistung wurde mit starkem Applaus belohnt. ![]() Act
5: Zum Abschluss des Abends erschien Koni auf der Bühne, der
als basisdemokratischer Zauberer die Zuschauer darüber entscheiden
ließ, wie lange sie ihn auf der Bühne sehen wollten. Dass wir Koni
an diesem Abend überhaupt sehen konnten, war nur dem glücklichen
Umstand zu verdanken, dass er die 30 000,- €, für den Auftritt in
Las Vegas... nicht rechtzeitig aufbringen konte. So konnten wir uns
nun von ihm durch zahlreiche Effekte aus den verschiedensten
Bereichen der Magie verzaubern lassen. Neben Rechenoperationen zu
Geburtstagsterminen legte Koni mehrfach Geldscheine weg, um
anschließend doch immer wieder sein ganzes Geld in der Hand zu
halten. Der Mann könnte damit eigentlich die Schuldenkrise im
Euroraum lösen. Warum hat ihm das noch keiner gesagt ? Danach folgte
eine bunte Mischung von Tricks mit Riesenkarten, Tüchern und roten
und weißen Seilen. Als Höhepunkt von Konis Vorführungen übermittelte die Assistentin Anna mit einem Translator einen frei gewählten Kartenwert in das Gehirn von Assistentin Christa, die diese Wellen mit einer Herzchenantenne auf dem Kopf empfangen und den Kartenwert nennen konnte. Nach diesem Experiment bleibt Christa die einzige im Saal, die an Zauberei glaubt. ![]() Der gelungene Abend endete mit dem Showfinale aller am Abend beteiligten Künstler und einem lang anhaltenden Applaus der Zuschauer. Der nächste ZauberSalon am 13. Dezember ist wieder unsere weihnachtliche Mix-Show. Wer nicht so lange warten möchte, kann uns am 26.11. im Café Lohengrin besuchen bei Hannover zaubert! ![]() |